Allgemeine Information zu Wildverbiss

 

Wer verursacht Wildverbiss?

  • Reh-, Rot-, Dam- und Muffelwild: Verbiss der Knospen und Triebe der Waldbäume
  • Reh-, Dam- und Muffelwild: Abschälen der Rinde der Bäume zum Fraß
  • Geweihtragendes Wild: Verletzen der Rinde durch Fegen und Schlagen

Beäst werden sowohl Bäume aus der Verjüngung als auch ältere Bäume.
Verletzungen durch Schälung können Eintrittsöffnungen für Pilze und Mikroorganismen darstellen, die die Bäume schwächen und wirtschaftlich entwerten können.

Ein Schaden kann vorliegen, wenn:

  • das Wachstum der Verjüngung deutlich verzögert wird,
  • die Wuchsform (Qualität) der Jungpflanzen gravierend verschlechtert wird,
  • gewünschte Mischbaumarten in der Verjüngung ausfallen,
  • eine natürliche Verjüngung infolge von Wildverbiss ausbleibt,
  • die Waldverjüngung nur durch Schutzvorkehrungen (z. B. Zaunbau) möglich ist,
  • Wildeinfluss zu Stabilitätsverlusten führt,
  • Fäulnispilze geschälte Bäume befallen und so die wirtschaftliche Holzqualität oder Bestandesstabilität vermindern,
  • zu wenig qualitativ hochwertige Bäume für die Nutzung zur Verfügung stehen,
  • geschädigte Bestände frühzeitig verjüngt werden müssen.